Weg vom Kunststoff: Sisal- und Linoleumböden

 Linoleum, bestehend aus Leinöl, dass aus Flachs gewonnen wird, natürlichen Baumharzen, Holzmehl, Korkmehl, Kalkstein, Farbpigmenten und Jutegewebe, ist ein natürlicher Bodenbelag. Durch die unbedenklichen und nachwachsenden
 
  Stoffinhalte, die zudem sehr langlebig sind, ist Linoleum vollstänig kompostierbar.


  
Der strapazierfähige und in vielen Farben und Designs erhältliche Linoleumboden lässt sich sehr gut reinigen und ist ideal für Küchen, Esszimmer und Arbeitsräume. Für letztere qualifiziert er sich vor allem dadurch, dass er sich nicht elektrostatisch aufläd.

  Zum Verlegen von Linoleum braucht es jedoch Erfahrung und Geschick, da es in großen Bahnen vollflächig verklebt werden muss, weil das Material ansonsten bei Temperatur-schwankungen arbeitet.

Zu dem muss der Untergrund völlig eben und sauber sein, da sich sonst die Erhebungen auf dem Belag abzeichnen.


  Eine weitere Alternative zu herkömmlichen Bodenbelägen sind Sisal- oder Kokosteppiche. Sie werden jeweils aus Pflanzenfasern gewebt. Sisal entsteht aus den Blattstützfasern der Agavenblätter und Kokos aus den Fasern der reifen Früchte.


  Beide Böden sind trittelastisch und sehr strapazierfähig. Für eine bessere Stabilität und Rutschfestigkeit haben sie häufig einen Rücken aus Naturlatex.


  Die hier vorgestellten Böden können einen entscheidenden Beitrag zu wohngesunden Räumen liefern, ebenso wie die an anderer Stelle beschriebenen Innenraumfarben für Allergiker. Lassen Sie sich zu diesem Thema von den Maler- und Lackierermeistern unserer Innung beraten.